Pressemeldungen
Donnerstag, 20.11.2008
ExIT - Feueralarm am PC
Das Benachrichtigungssystem "EXiT" von ITdesign bezieht computerisierte Arbeitsplätze in die Notfallplanung mit ein: Bei Feueralarm kommt der Fluchtplan auf den Bildschirm und der PC wird gesperrt.
Es ist ein bekanntes Phänomen: es gibt Feueralarm und nicht alle machen mit. Durch regelmäßige Feueralarmübungen sinkt erfahrungsgemäß die Bereitschaft der Mitarbeiter, den Arbeitsplatz zu verlassen und die empfohlenen Notfallmaßnahmen zu befolgen.
ITdesign hat bei einem seiner Kunden ein durch die Infrastruktur unterstütztes Alarmierungssystem entwickelt, um die Evakuierung der Arbeitsplätze bei Feueralarm zu unterstützen. Durch Sperren des Computers wird das Verharren der Personen am Arbeitsplatz verhindert und entspricht den strengen Auflagen des Brandschutzbeauftragten. Weiters wird auf den Arbeitsplätzen der optimale Fluchtplan für diesen Standort dargestellt, um ein schnelles Evakuieren sicherzustellen.
Vorhandene Infrastruktur nutzen
"Die Lösung von ITdesign nutzt die bestehende Infrastruktur am Arbeitsplatz und verhindert das Ignorieren von Gefahrensituationen durch Sperren des Arbeitzplatzrechners und zeigt die Notfallsmaßnahmen direkt am Bildschirm an. Dadurch erreichen diese Alarmierungen auch Mitarbeiter mit eingeschränkter akustischer Wahrnehmungsmöglichkeit, z. B. Personen in Produktionsstätten mit hoher Lärmbelastung oder Gehörbehinderte", erläutert Wolfgang Mathe, Produktverantwortlicher bei ITdesign.
Eine wesentliche Funktion dabei ist, dass die Alarmierung und die dargestellten Verhaltensmaßnahmen für den jeweiligen Brandabschnitt gültig sind. Auch hier wird wieder auf die bestehende IT Infrastruktur zurückgegriffen. Durch Informationen wie z. B. IP Adressen oder Computernamen können Arbeitsplätze in entsprechende Brandabschnitte zugeordnet und zielgerichtet alarmiert werden.
Hohe Ausfallsicherheit
Die Ausfallsicherheit von EXiT basiert auf einem SQL 2005 Cluster. Der Server schickt die Alarmierung an die Clients mittels UDP Protokoll. Ddurch ist es möglich, Nachrichten an 2.000 Clients innerhalb einer Sekunde zu versenden. Die Rückmeldung an den Alarmierungsserver erfolgt mittels WCF zeitversetzt, um Spitzenlasten an Servern und Netzwerk zu vermeiden. Die Verwaltung der Konfiguration wie z. B. Brandabschnitte, Gebäude, IP-Ranges der Clients und Rechner, die nicht vom Feueralarm betroffen sind, erfolgt über eine WEB Seite oder auch via Webparts im SharePoint 2007.
"Offene Schnittstellen ermöglichen eine große Bandbreite von Anwendungsmöglichkeiten und Erweiterungen. So können z. B. bestehende Alarmanlagen integriert oder auch Lösungen für Hotelanlagen aufgebaut werden", so Wolfgang Mathe.