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Pressemeldungen

Samstag, 20.06.2009

Moderne IT-Infrastruktur für Frischeis

Mit 52 Standorten in 14 Ländern ist das Unternehmen Frischeis der führende Großhändler für Holz und Holzwerkstoffe in Zentraleuropa. ITdesign unterstützte das Unternehmen beim Aufbau einer zukunftsorientierten EDV-Struktur.

Das 1948 gegründete Unternehmen Frischeis garantiert die zuverlässige Versorgung gewerblicher und industrieller Abnehmer mit qualitativ hochwertigen Rohstoffen und Halbfertigprodukten. Die Produktpalette reicht von Sperr- und Schnittholz, über Böden und Türen bis zu Furnieren und Holzbauelementen. Neben einer einzigartigen Produktauswahl verfügt Frischeis über eine leistungsstarke Logistik und moderne Bearbeitungszentren.

Auf Grund eines schnellen Wachstums auf 52 Standorte entstand bei Frischeis im Laufe der Zeit eine komplexe IT Landschaft, die auf Basis von Microsoft Windows betrieben wird. Da die Administrierbarkeit der EDV immer aufwendiger wurde, wandte sich Frischeis an ITdesign zur Unterstützung für eine geeignete Lösung.

"Zusammen mit ITdesign wurde nach meinen Vorstellungen das Konzept für eine neue EDV-Struktur entwickelt. Das Konzept legt dar, wie eine zukunftssichere IT in unserem Unternehmen aussehen kann und welche Wege für die Migration beziehungsweiseTransition vorhanden sind", erklärte Josef Schirmböck, Leiter IT und Organisation bei Frischeis. „Dazu wurden alle Schwachstellen analysiert und Vorschläge zur Aktualisierung ausgearbeitet."

In Teilprojekte aufgegliedert

Vorrangig war dabei nicht - aus budgetären Gründen - die gesamte IT-Infrastruktur mit einem Schlag zu ändern, sondern Arbeitspakete auszuarbeiten, diese zu priorisieren und in Teilprojekte aufzuteilen. Es wurde ein IT-Architektur-Dokument erstellt, dessen Umsetzung in mehrere Schritte unterteilt wurde.

Zu Beginn galt es, die Vorgaben des Unternehmens an die IT zu definieren, Risiken zu bewerten, Strategien zu entwickeln und das Commitment der Geschäftsleitung zu notwendigen Definitionen einzuholen. Voraussetzung dafür war die Dokumentation der Zusammenhänge von IT-Services zu Geschäftsprozessen inklusive Qualitätsansprüchen, wie Betriebs- und Ausfallzeiten und den Rahmenbedingungen, wie Risiko und Sicherheit.

"Anschließend haben wir die Service Levels definiert", so Wolfgang Mathe, Technischer Koordinator von ITdesign. "Dies erfolgte anhand der Ermittlung der Kennzahlen durch Auswertung der Anforderungen an die Geschäftsprozesse und deren Abhängigkeiten zu IT Services". Alle bestehenden Geschäftsprozesse wurden in IT Services zerlegt und mittels einer Matrix zugeordnet. Im Zuge der Ausarbeitung der IT Standards wurden die Standorte, die unterschiedliche Anforderungen haben, je nach Arbeitsplätzen und Applikationen in Kategorien unterteilt.

Die Lösung

Anhand der ausgearbeiteten Arbeitspakete zeigten die Consultants von ITdesign dem Kunden drei Lösungsvarianten auf und ermittelten die jeweiligen Kosten dazu. "Die angestrebte und empfohlene Lösung setzt den Fokus auf Zentralisierung mit zwei Serverräumen in der Zentrale und ein synchron gespiegeltes Storage System. Der Aufbau der Basis-Infrastruktur sieht die Installation eines 4-Node ESX VMware Clusters für virtuelle Maschinen vor“, erläutert Schirmböck diese Lösung. "Als Plattform für Zentralisierung soll eine Citrix Farm angedacht werden, die Ablöse von alter Hardware und die Migration von physischen Servern auf virtuelle." Frischeis setzt nach Umsetzung der Empfehlungen weiters auf einen Exchange Cluster und ein zentrales Desktopmanagement auf Basis eines Standard Clients mit Windows Vista / Windows 7 und eines zentralen Software-/ Patch-Managements.

Die Standorte werden anhand der definierten Kategorisierung ausgestattet. "Zur Steigerung der Verfügbarkeit und Betriebssicherheit empfehlen wir Frischeis auch die Einführung einer Monitoring-Lösung zur Überwachung der IT-Infrastruktur und der Service Level Agreements", beschreibt Mathe. „Unumgänglich wird auch die Ausarbeitung von Katastrophenplänen sein und in weiterer Folge Katastrophenübungen durchzuführen."

"Die Analyse unserer bestehenden EDVUmgebung und die ausgezeichnete Empfehlung in einem zusammengefassten Strategiedokument von ITdesign zeigt uns einen Weg auf, wie es möglich ist, zukünftig eine neue, stabile, zukunftssichere und hochverfügbare Infrastruktur entsprechend unserer starken Verknüpfung der EDV mit unseren Geschäftsprozessen aufzubauen", fasst Schirmböck das erfolgreiche Projekt zusammen.

 
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