/images/Header/aktuell.jpg

Pressemeldungen

Sonntag, 20.09.2009

System Center Operations Manager 2007 bei der OeKB

Die erweiterten Funktionen vom Microsoft System Center Operations Manager 2007 (SCOM) nahm die Oesterreichische Kontrollbank Aktiengesellschaft (OeKB) zum Anlass, die Überwachung der IT Landschaft zu aktualisieren. Das Projekt wurde mit dem unabhängigen IT-Dienstleister ITdesign umgesetzt.

Die Oesterreichische Kontrollbank Aktiengesellschaft (OeKB) ist Österreichs zentraler Finanz- und Informationsdienstleister für Exportwirtschaft und Kapitalmarkt. Die vielfältigen Dienstleistungen stehen Unternehmen und Finanzinstitutionen sowie Einrichtungen der Republik Österreich zur Verfügung. Die OeKB betreibt ihre Infrastruktur zum größten Teil unter Microsoft Windows Server 2003 und überwacht den Betrieb mit Microsoft Operations Manager 2005 (MOM).

Das Projekt

Die Anforderungen an die neue Lösung waren neben dem Server Monitoring vor allem die Einführung eines Service Monitorings das die neue Version von SCOM ermöglicht. Auch das Realtime Reporting, Trending, End-to-End Monitoring und Security Log Monitoring - ebenfalls alles neue Funktionen des SCOM - sollten zum Einsatz kommen und waren wesentliche Entscheidungsgründe für die Migration.Auch in diesem Projekt wurde der ITdesign übliche und bewährte Weg - mit der Erstellung eines Pflichtenhefts zu beginnen - eingeschlagen. Dieses Dokument diente in weiterer Folge als Grundlage für die Implementierung.

Im ersten Schritt wurde eine hochverfügbare SCOM Landschaft mit einem Microsoft SQL Failover Cluster geschaffen. Der SCOM Server wurde mit Hilfe einer hochverfügbaren Virtualisierungsumgebung ausfallsicher implementiert.

Um den reibungslosen Betrieb der bestehenden Lösung sicherzustellen, wurde parallel dazu eine Testumgebung aufgebaut. Wie geplant ging das Testlabor nach der Testphase in den Livebetrieb über. Deshalb wurde eine eigene Instanz auf dem Microsoft SQL Cluster aufgebaut, um den Zustand der Live Umgebung weiter zur Verfügung zu haben. "In der Testumgebung entwickeln wir eigene Management Packs, testen unsere Konfigurationsänderungen, erstellen neue Reports und testen die Updates", so Ursula Steinbrugger, Projektmanagerin bei der OeKB. „So verhindern wir falsche Ergebnisse in der Produktiv Management Group.“

"Die zu überwachende Landschaft haben wir unter Windows Server 2003 und die Operations Manager Infrastruktur - mit Ausblick auf die Zukunft - mit Windows Server 2008 eingerichtet", erklärt Stefan Hayduk, Consultant von ITdesign. "Die Lösung wurde in Zusammenarbeit mit dem Kunden aufgebaut, um so zeitgleich den Know-how Transfer durchzuführen", berichtet Hayduk."Diese Vorgehensweise entspricht auch der Arbeitsweise des Kunden und hat sich, wie wir anhand unserer Projekte immer wieder sehen, bewährt."

Data Warehouse zeigt Trends

Die Entscheidung ein Data Warehouse einzusetzen, erläutert Steinbrugger wie folgt: "Mit dieser Lösung können wir Trends in der Infrastruktur beobachten und Langzeitstatistiken über Fehler,Verfügbarkeit und Performance auswerten. Die Daten vom Management Server werden zeitgleich in die Operations-, als auch in die Data Warehouse Datenbank geschrieben. Somit stehen uns die Daten beinahe in Echtzeit zur Verfügung."

Zum Sammeln der Security Events wird der Audit Collection Server verwendet. Dieser ermöglicht eine konsolidierte Sicht auf alle Security Events in der Infrastruktur und ein zentrales Auswerten der Security Logs. Nach Abschluss der Tests und Abdeckung aller Anforderungen erfolgt die Überführung in das Live System. Zur Basis Überwachung aller nicht Microsoft Betriebssysteme und der Netzwerk Devices wurde SNMP und Syslog Monitoring eingerichtet.

"Mit dem System Center Operations Manager in der aktuellen Version haben wir nun, zusätzlich zu den Servern, auch die Möglichkeit die Applikationen auf den Servern und auch die Services zu überwachen. Wie bereits in der Vergangenheit hat sich ITdesign auch in diesem Projekt wieder als verlässlicher und kompetenter Partner erwiesen, der laufend auf die Erreichung der Projektziele achtet", fasst Steinbrugger zusammen.

 
  • Ansprechpartner
  • Direkter Kontakt
 
kraftwerk | Agentur für neue Kommunikation GmbH