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Ein tautologisch redundantes, im Kern überflüssiges Selbstbekenntnis

v.l.n.r. Der Vorstand: Robert Baumert, Michael Kunz, Wolfgang Lusak, Alexander Chvojka

Die zivilgesellschaftliche, unabhängige Initiative „Lobby der Mitte“ will dafür sorgen, dass der Mittelstand in Politik, Medien und Gesellschaft wieder vermehrt gehört wird. „Wenn die Regierenden weiter zulassen, dass die Klein- und Mittelbetriebe mit ihren vielen Mitarbeitern ruiniert werden, dann können wir alle einpacken!“

IT wird durch Digitalisierung, DSGVO und soziale Netzwerke mehr und mehr zum unternehmerischen Überlebensfaktor. Gleichzeitig bestehen „Berührungsängste“ seitens der Unternehmer, deren Kernkompetenz naturgemäß beim eigenen Produkt oder der damit verbundenen Dienstleistung liegen. Politik und Sozialpartner verfügen dabei traditionell über wenig taugliche Instrumentarien der praktischen Unterstützung. Unsere Vorstellung von Digitalisierungscoaching stellt sich dieser Herausforderung, als der Klarheit verpflichtete Unternehmerbegleitung. Das Ziel lautet: „Mut für neue Urheberwerte“. Kurz Lösungen, die in der Vergangenheit Großunternehmen vorbehalten schienen, als attraktive KMU Services, „Made in Austria“ sicht- & leistbar zu machen … und wir schmieden dazu Service- Allianzen, wo ein Leister nicht ausreicht, um Lösungen zu bauen.

Wie kommt er dazu? / Wer glaubt er, dass er ist?

Ein berechtigter Einwand und tatsächlich können das die Big 5 oder andere große „Logos“ immer neuer und besser. ABER – wir können’s halt schon länger und viel praktischer. ITdesign lebt seit gut 10 Jahren eine Netzwerkorganisation, lange bevor es dazu eine wissenschaftliche Bezeichnung gab (© Holakratie). Es ging dabei stets um die Menschen und deren Begeisterung für „Was immer ich gerne tue…“ bzw. um die Ablehnung von (no na) Hierarchie. Letztlich damit auch um die Auflösung des scheinbaren Widerspruchs von Kreativität und Produktivität. Wenn wir daher als Teil der Lobby der Mitte, anderen Unternehmern Mut auf neue Lösungswege machen – so tun wir dies mit einem Ranzen voll großartiger und ebenso betrüblicher, praktischer Erfahrungen.

Das Alte braucht Erfahrung und Qualität, das Neue eine Lobby

Wer uns als IT Lösungspartner kennt wird bestätigen – „im Zweifel für die Qualität“ versuchen wir als Wert sehr ernst zu nehmen. Und gerade diese Eigenschaft führte uns in unsere letzte große Krise – wir wollten ausschließlich Problemlöser sein – die Frage, welche (unternehmerischen) Möglichkeiten aus der Problemlösung entstehen, stand nicht auf der Agenda. Warum?
Nennen wir das Kind beim Namen: ANGST! Angst vor der Möglichkeit eine kreative Idee, technisch nicht in gewohnter Qualität umsetzen zu können. Angst, als Schwafler und nicht als vertrauensstiftender Professionist wahrgenommen zu werden. … Und haben wir’s gelöst? Nun, soviel sei verraten – auch Professionisten brauchen ab und an einen Lobby-Coach.

Wieso erst/gerade jetzt Teil der Lobby der Mitte – was hat sich geändert?

Wie unschwer an den bisherigen Ausführungen erkennbar, ist auch die agile Netzwerkorganisation der ITdesign sehr dem Gedanken an eine Manufaktur verpflichtet – (nur) selbst gemacht ist gut gemacht. Das wird auch stets Teil dieser genialen Mitunternehmer-DNA bleiben, ABER was nützt der beste USP: „Problem findet Karl, Georg, Max, Bernhard, Roman, Günter, … Rudi uvm.“ wenn die Wertschätzung von einem Problem abhängt und die Beurteilung, wie wertvoll ein Problem ist – zumindest eines erfahrenen Informatikers bedarf, snief.
Ja, nennen wir auch dieses Kind beim Namen: Informatiker sind heute keine Sponsoren mehr. Die Sponsoren sitzen im Marketing, Vertrieb, Controlling, Personal oder in der Logistik oder Produktion. Diese wiederum haben nicht EIN (IT-) Problem, sondern unternehmerische Herausforderungen. Kurz, vielschichtige, soziale, profitverheißende, bunte Dingens und ein Heilsversprechen: Digitalisierung, ‘tschuldigung disruptive, dissimilar redundante, sixsigmatisierte, balancedscorecarddesigngethinkte Digitalisierung.
Ein umtriebiger Unternehmer im besten schumpeterschen Sinne, träfe in diesem Bild auf einen kommunikationsreduzierten, hochqualifizierten IT Problemlöser… uuups.
Das hat sich geändert anders ausgedrückt die Gleichung:
„1 Problem = 1 Experte = gelöst“, würde heute so aussehen: „1 unternehmerische Herausforderung = 1 Sack Flöhe = lange nix = ausgesessen / irgendwie gelöst / gescheitert“.
Lösungen so bunt und vielgestaltig wie der Mittelstand – dafür stehen wir als Digitalisierungscoach und GU unserer Service Allianzen, wie’s geht? – Bitte dranbleiben.

Digitalisierung ist Unternehmerermutigung, Flohzirkus-Bändigung UND IT-Kompetenz

Botschaft 1: Wir alle sind historisch EDV/IT sozialisiert und wenn wir Digitalisierung verstehen und wirtschaftlich nützen wollen, müssen wir akzeptieren, dass diese Sozialisation Jeden und Jede individuell prägt. Mit anderen Worten: Jemand der mit Conrad Zuse anfing, erlebte die Möglichkeiten und Begrenzungen der EDV anders als PC Text 4 Opfer, Mainframe Kartenlocher, Mausschubser, GUI Bediener, 6310i Telefonierer, Smarthphonewischer oder ich als C64Spieler (eigentlich war’s ja ein 128iger). Dieser Kontext, bestimmt bis heute unser Verständnis bzw. unsere Beziehung zur standardverliebten, datenverarbeitenden Welt.

Botschaft 2: Uns alle eint die zur Gewissheit mutierte Erfahrung, dass „der Dreck net gscheit funktioniert“ (siehe Murphy), man alle 2 Jahre was Neues braucht, damit der Dreck schneller und featurereicher nicht funktioniert (siehe Moore) und eine Lösung in „10 Minuten“… eher unwahrscheinlich ist. Und ja, bis vor Kurzem war das auch durchaus allgemein gültig!

Botschaft 3: Was sich aber mit der Digitalisierung heutiger Prägung verändert hat, würde ich mit folgendem Merksatz beschreiben (bitte notieren): Früher gab es stets mehr Problem als EDV Lösung, Produktivitätssteigerungen wurden uns als Innovation vorgegaukelt und IT‘ler lebten in einem eigenen (an Esperanto gemahnenden) Sprachraum. Heute gibt es mehr digitale Lösung als wir Problem denken können. Nur wir trauen uns nicht das zu glauben/ für wahr zu halten!

Zusammengefasst bedeutet das für den Erfolg des Mittelstands:
Net zruckschaun, traun, schumpeterische Umtriebigkeit im wahrsten Sinne des Wortes und mit den richtigen Unternehmer-Partnern als Pfadfinder und Flohzirkus Dompteur den eigenen digitalen Mehrwertmoment entdecken.

Alexander Chvojka ist Vorstand der „Lobby der Mitte“ und einer der zwei Geschäftsführer von ITdesign. Als auf Selbstorganisation aufgebaute Organisationsform bringt ITdesign laufend innovative Lösungen und Dienstleistungen hervor. Eines unserer Unternehmensziele lautet: »Jedes Jahr eine neue Lösung/ ein neues Produkt«. Das fördert die Kreativität und lädt dazu ein, das Unternehmen mitzugestalten.

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