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Vom Einzelalarm zum Gesamtbild – WATCH IT im Betrieb bei AC2T

Die AC2T research GmbH (AC2T) mit Sitz in Wiener Neustadt bietet als einer der weltweit größten F&E-Dienstleister umfassende Lösungen zur Optimierung von Reibung, Verschleißschutz und Schmierstoffanwendungen für industrielle Systeme. Mit über 100 Mitarbeiterinnen und einer einzigartigen Infrastruktur unterstützt AC2T KUMs mit Service Leistungen wie Material- und Schmierstoffanalysen oder der Optimierung ganzer Produktionssystem hinsichtlich Lebensdauer oder Effizienz. www.ac2t.at

Vor der Einführung von WATCH IT war die Überwachung der IT-Landschaft bei AC2T auf mehrere Werkzeuge verteilt. Einzelne Systeme konnten zwar überwacht werden, ein konsolidierter Überblick über den tatsächlichen Zustand der Services fehlte jedoch. Abhängigkeiten zwischen Infrastruktur, Applikationen und Diensten waren nur mit zusätzlichem Aufwand nachvollziehbar – die Ursachenanalyse im Störungsfall entsprechend aufwendig.

Mit der Implementierung von WATCH IT wurde ein zentrales Monitoring-System etabliert, das die Systeme agentenlos überwacht und technische Messwerte zu einem verständlichen Gesamtzustand zusammenführt. Bereits nach kurzer Zeit waren die relevanten Zielsysteme integriert und die wichtigsten Überwachungsparameter aktiv. Besonders hilfreich ist für AC2T die strukturierte Darstellung von System- und Servicezuständen, die eine schnelle Einordnung von Ereignissen und eine gezielte Reaktion ermöglicht.

Im täglichen Betrieb hat sich vor allem die Qualität der Alarmierungen deutlich verbessert. Statt einer Vielzahl einzelner Meldungen erhält das Betriebsteam heute gezielte Informationen zu tatsächlich relevanten Störungen. Dadurch lassen sich Prioritäten klarer setzen und unnötige Unterbrechungen im Betrieb deutlich reduzieren.

„Wir sehen auf einen Blick, ob ein Ereignis wirklich kritisch ist oder nur ein technisches Detail betrifft“,

erklärt Natascha Artner, IT-Systemadministratorin und Projektleiterin bei AC2T.

Die Einführung von WATCH IT erfolgte strukturiert und in enger Abstimmung mit den Verantwortlichen bei AC2T. Überwachungsziele, Schwellenwerte und Alarmierungslogiken wurden gemeinsam definiert und schrittweise umgesetzt. Markus Schwarz, System Spezialist von ITdesign und Technischer Koordinator des Projekts, beschreibt den Ansatz so:
„Der Fokus lag darauf, das Monitoring an den realen Betriebsanforderungen von AC2T auszurichten. Ziel war ein System, das unterstützt und Orientierung gibt – nicht zusätzliche Komplexität erzeugt.“

Ein weiterer wesentlicher Nutzen liegt in der verbesserten Transparenz. Systemzustände, Verfügbarkeiten und Abhängigkeiten lassen sich übersichtlich darstellen und auch für nicht-technische Personen nachvollziehbar erklären. Das erleichtert die Abstimmung mit Fachbereichen und schafft eine gemeinsame, faktenbasierte Grundlage für fundierte Entscheidungen.

„Gerade bei Diskussionen zur Verfügbarkeit oder zu geplanten Maßnahmen haben wir jetzt belastbare Daten statt Bauchgefühl,“

so Artner weiter.

Neben der operativen Überwachung nutzt AC2T die ITdesign Lösung WATCH IT auch für Auswertungen und Nachweise. SLA-Reports, Verfügbarkeitskennzahlen und Langzeitstatistiken ermöglichen eine objektive Bewertung des Betriebs über längere Zeiträume hinweg. Trendanalysen unterstützen zudem die Kapazitäts- und Budgetplanung, da Entwicklungen frühzeitig sichtbar werden.

Nach Abschluss der Implementierung ist AC2T in der Lage, das Monitoring-System selbstständig zu betreiben und bei Bedarf zu erweitern. Neue Systeme oder zusätzliche Messungen lassen sich ohne großen Aufwand integrieren.
„WATCH IT hilft uns, den Überblick zu behalten – nicht nur im Störungsfall, sondern im täglichen Betrieb ebenso wie in der langfristigen Planung“, schließt Natascha Artner ab.

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